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Tayrona & Palomino – Kolumbien

Das letzte Pferd geht um drei, der Hängematten-Check-In ist um zwei

Solche Gesprächsfetzen kann man im Nationalpark von Tayrona an der Karibikküste Kolumbiens aufschnappen. Er belohnt jeden Besucher, der 2 Stunden Fußmarsch oder wahlweise einen 45-minütigen Pferderitt auf sich nimmt, mit traumhaften Buchten und dem ein oder anderen heimischen Tier, das den Weg kreuzt. Wer will, kann zudem in Hängematten direkt am Strand übernachten. Ich wollte eigentlich schon, aber meine Beine, die bereits mit zahlreichen Moskitostichen dekoriert waren, hielten das für keine gute Idee. Also entschied ich mich für das letzte Pferd Richtung Ausgang und für ein kleines Hostel außerhalb des Parks. Dorthin gelangte ich mit einem Motorradfahrer, der meine Frage nach einem Taxi mit einem Helm beantwortete, den er mir entgegen hielt.

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Bus entlang der Küste weiter nach Norden. Während es die meisten nach Taganga zieht, einem Schnorchel- und Tauchparadies, war mein Ziel das noch nördlicher gelegene Palomino. Hier kann man nichts tun außer in der Hängematte zu liegen, der Brandung zu lauschen und sich über sein hübsches Mehrbettzimmer in Form eines Palmen gedeckten Häuschens zu freuen – und das ist gut so.

Am Abend entdeckte ich noch eine weitere Betätigung. Während ich entspannt am Pool lag und den Klängen von Bonobo aus meinem MP-3-Player lauschte, gab ich den Sternbildern am Himmel über mir neue Namen. Da waren der große Pfefferkuchen, der kleine Rennwagen, die Sanduhr, der Dominostein…. und irgendwann schlummerte ich ein.

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