Delfine

Pipa & Olinda – Brasilien

Gebrauchsanweisung für Engelsflügel

Man nehme: Eine der zahlreichen, wunderschönen Buchten im Surferparadies Pipa, einen sonnigen Tag, Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 35 und etwas Schusseligkeit. Anschließend lege man sich bspw. an die Praia do los Golfinhos um Delfine zu beobachten, (eine von Pipas Buchten), verreibe die Creme in den Händen und trage sie u.a. oberhalb der Schulterblätter auf und von dort so weit wie eben möglich den Rücken Richtung Po runter. Die Schusseligkeit benötigt man, um a) zu ignorieren, dass man keine Armlänge von einem Meter fünfzig hat und um b) eine Mitreisende nicht zu bitten, beim Eincremen des Rückens behilflich zu sein. Fertig sind die „Engelsflügel“ auf den Schulterblättern! Dort, wo man mit der Creme nämlich hingekommen ist, ist alles weiß und hat den Umriss von zwei Palmenblättern, die horizontal und leicht gebogen auf den Schulterblättern liegen. Weiter darunter ist leider alles rot.

Anschließend kann man (genauer gesagt ICH) froh sein, dass Pipa neben tollen Buchten auch einen Park hat in den man am Folgetag (also nachdem mir Flügel gewachsen sind), in den Schatten flüchten kann. Und wenn das immer noch nicht ausreicht, um die Haut wieder zu beruhigen, dann kann man froh sein, dass das nächste Reiseziel die Stadt Olinda ist. Aufgrund ihrer kolonialen Architektur zählt sie zum Unesco-Weltkulturerbe und hier kann man wunderbar in Kirchen und sonstige Sehenswürdigkeiten vor der Sonne flüchten bis die Haut wieder ihren üblichen Farbton angenommen hat. In meinem Fall also weiß wie die Wand.

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