Parilla

Asado & El Curanto

Grillorgien, die das Herz jedes Carnivoren höher schlagen lassen

Man nehme Fleisch, gaaaaaaaaaaaanz viel Fleisch, um genau zu sein, einen überdimensionalen Grill, viel Zeit, jede Menge hungrige Mäuler, die es zu stopfen gilt und fertig ist die argentinische Ausgabe eine Barbecues – nur eben viel größer und wie ich finde, auch abwechslungsreicher. Zudem heißt ein Barbecue hier “Asado” und ein Restaurant, in dem “Asado” serviert wird “Parilla”. Und da hier bekannterweise Argentinien ist wird es “pariescha” statt “parieja” ausgesprochen :-)

Eine ganz besondere Art des Grillens ist das sogenannte “Curanto”, bei dem das Grillgut samt Kräutern und Beillagen quasi unterirdisch gegart wird.  Es soll von Chile aus seinen Weg nach Argentinien gefunden haben und wird in erster Linie nur im Süden des Landes serviert, wie bspw. in der Colonia Suiza (Bariloche). Beheimatet sei diese Koch-/Grillart ursprünglich in Polynesien und Hawai.

Für die Zubereitung eines Curanto wird zunächst ein ca. 2 Meter tiefes Loch aus der Erde ausgehoben, in das heiße Steine hineingelegt werden. Danach werden alle Zutaten darauf gelegt. Zum Schluss wird alles mit Tüchern zugedeckt und wieder mit Erde begraben. Nachdem das ganze ca. 2 Stunden vor sich hingekokelt hat und die Erde an der Oberfläche anständig dampft, wird die ganze Prozedur von hinten aufgerollt: Die Erde wird weggeschaufelt, die Tücher werden abgenommen und schließlich wird das Grillgut eingesammelt. Der Geruch der dabei entströmt, erinnert mich an eine Mischung aus brennendem Torf und Fleisch. Die Würstchen, Hühnchen, Kürbisse, Kartoffeln und was sonst noch zum Vorschein kommt, sehen einfach nur phantastisch aus.

Am besten ihr werft mal einen Blick auf meine Bilder. Guten Appetit!

> Bilder

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