Ischigualasto

La Rioja, Ischigualasto & Talampaya

Der (Hostel-) Griff ins Klo

Irgendwann musste es ja mal passieren, dass ich ein Hostel reserviere, das, sagen wir mal, grenzwertig ist. Die Idee, es in Beschreibungen als künstlerisch angehaucht zu verkaufen, nur weil die meisten Möbel aus zusammengebastelten Obstkisten und Paletten bestehen, hätte marketingtechnisch glatt von mir stammen können. Für umgerechnet 8 EUR/Nacht inkl. Frühstück wollte ich jedoch nicht undankbar sein. Allerdings wollte ich mir die Matratze auch kein zweites Mal ohne Bezug angucken. Wenn es dann noch regnet, ich nahezu der einzige Gast bin (abgesehen von tausend Fliegen und dicken Käfern) und ich außerdem dort länger bleiben muss als geplant ist das eine unheilige Kombination.

Drei Tage lang durfte ich besagte Situation „genießen“ bevor Licht am Ende des Tunnels war. Zuvor wusste ich übrigens gar nicht wie lange 3 x 24 Stunden sein können. Dann trafen endlich weitere Gäste in meinem Hostel in La Rioja ein. Genauso wie ich machten sie dort nur Halt, um die beiden Nationalparks Ischigualasto (auch Valle de la Luna, sprich Mondlandschaft genannt) und Talampaya zu besuchen. Somit wurde endlich die erforderliche Mindestanzahl an Teilnehmern für entsprechende Ausflüge erreicht und ich erklärte mich innerlich bereit, den unschönen Zustand meiner Unterkunft für zwei weitere Tage bestmöglich zu ignorieren.

Bilder des Hostels erspare ich Euch. Bilder der Nationalparks natürlich nicht, denn die waren einfach umwerfend.

> Bilder Parque Provincial Ischigualasto

> Bilder Parque Nacional Talampaya

 

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