Nahuel Huapi, Bariloche, Río Negro, Patagonien, Anke Greiling, Argentinien, Auszeit, Auslandsaufenthalt, Südamerika

Bariloche

Im Januar beginnt mein “Abenteuer Argentinien”…

…und als erste Etappe meiner Reise habe ich mir Bariloche in Patagonien ausgesucht. Dieses idyllische Fleckchen scheint mir genau das Richtige zu sein, um zum ersten Mal in das argentinische Leben einzutauchen und um meine eingerosteten Spanischkenntisse aufzupolieren.

Die Region von Bariloche wird auch die Schweiz Argentiniens genannt und ist geprägt von zahlreichen Seen, Wäldern und Gebirgen. Das sagen zumindest zahlreiche Reiseführer. Eine argentinische Freundin ergänzte: “Und das, was die Seen zu fassen bekommen, geben sie nicht wieder her”. Spricht das jetzt für oder gegen die Landschaft?! Ich werde es wohl herausfinden oder lieber nicht….

Jedenfalls ist Bariloche klein und überschaubar und somit das genaue Gegenteil von Buenos Aires, der Stadt in der ich nach meinem Langstreckenflug zunächst ankommen werde. Als Großstädterin liebe ich zwar das Angebot einer solchen Metropole, aber rund 12 Millionen Einwohner, die eine Sprache sprechen, in der ich mich noch nicht ganz zu Hause fühle, führten dazu, dass ich Buenos Aires lieber an das Ende meines Argentinien Aufenthaltes setze. Zudem ist Buenos Aires im Januar und Februar heiß, unerträglich heiß um genau zu sein und deshalb wie leer gefegt. Während dieser Zeit versuchen die Hauptstädter nämlich der brütenden Sommerhitze zu entfliehen, indem sie Urlaub an den eigenen Stränden oder an den Stränden Uruguays machen. Im Gegensatz dazu, sind diese Monate die idealen Reisemonate für sommerlichen Urlaub in Bariloche. Zudem liegt Bariloche bereits in Richtung einiger Sehenswürdigkeiten, die ich mir unbedingt in Patagonien ansehen möchte. Allen voran der Perito Moreno und das Fitz Roy Massiv.

Einziger Wehrmutstropfen der ersten Reiseetappe: Meine Flugzeit von Deutschland nach Buenos Aires beträgt rund 17 Stunden. Nach diesen vermutlich endlos langen Stunden muss ich bei  Ankunft einen Flughafenwechsel vornehmen und weitere 2 Stunden nach Bariloche fliegen. Vermutlich kenne ich bis dahin alle Bordfilme in- und auswendig, habe die Flugbegleiterinnen durch meine Dauerwünsche in den Wahnsinn getrieben oder den Groll aller anderen Passagiere auf mich gezogen, weil ich im Gang auf und ab gallopiere. Denn eins weiß ich genau – Geduld ist definitiv nicht meine Stärke.

> meine Bilder aus Bariloche

> meine Bilder aus El Chaltén (Fitz Roy)

> meine Bilder aus El Calafate (Perito Moreno)